IQ - Weekender - Night 2
(Zentrum Altenberg, Oberhausen, 30.08.2026)


    

Während die erste Night des IQ-Weekenders schon im Vorfeld komplett ausverkauft war, kamen bei der zweiten Night nicht ganz so viel Besucher ins Zentrum Altenberg nach Oberhausen. Das lag wohl auch daran, dass am nächsten Tag viele wieder zur Arbeit gehen mussten. Impuls-Promotion und IQ hatten aber gerade dafür das Konzert um eine Stunde auf 19:00 Uhr vorverlegt, um den Besuchern die Möglichkeit zu bieten, früh zu Hause zu sein.

    

     

    

     

    

     

Das zweite Konzert brachte noch einmal zweieinviertel Stunden Musik aus sieben Alben der britischen Band. Das Set war mit dem von Aschaffenburg identisch. Nachzuhören ist dies auch auf der CD-Box „The IQ Weekender 2026“.

    

     

    

     

    

Das Konzert begann nach einem Intro, zu dem die Band auf die Bühne kam, mit den Stücken des aktuellen Albums „Dominion“, das die Band in der Reihenfolge wie auf dem Album spielte. Das grandiose neue Album, bei dem vor allem „Far From Here“ sehr emotional geriet, wurde sehr stimmungsvoll dargeboten und sorgte für Begeisterung im Publikum.

     

    

     

    

     

    

Nach den Songs von „Dominion“ starteten IQ dann erneut eine Zeitreise durch ihre Werke von „Tales From The Lush Attic“ aus dem Jahr 1983 bis zum 2014’er Album „The Road Of Bones“. Bei „The Wake“ ging das erste Mal so richtig die Post im Saal ab und das Publikum klatschte rhythmisch mit, während bei „Sacred Sound“ durch die fetten Orgelklänge von Neil Durant eine sakrale Note in das Proggeschehen eingefügt wurde. Der Song glänzte aber auch durch einen hinreißenden Instrumentalpart mit leichten Genesis-Anklängen von Mike Holmes.

     

    

     

    

    

     

Peter kündigte dann das Stück „Leap Of Faith“ an und meinte, dass es einen langen Instrumentalpart besitzt, bei dem er hinter die Bühne gehen könne um einen Tee zu trinken. Nach seinem Gesangspart ging er dann auch mit einem freundlichen Winken von der Bühne, während seine Kollegen einen ausufernden Instrumentalpart spielten.

    

    

     

    

     

Mit „Until The End“ fand sich dann noch ein Stück vom „The Road Of Bones“-Album in der Setlist, den sie, wie Peter sagte, normalerweise nicht live spielen würden. Beim Titelsong ihres Albums „Subterranea“ ging das Publikum dann noch mal richtig mit und die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Als Zugaben spielten IQ das mitreißende „Frequency“ sowie den Mittelteil des Stücks „The Last Gateway“, das den gefühlvollen Abschluss des zweiten Abends setzte.

    

    

     

    

    

    

Wie schon am ersten Tag spielte Mike teils zum niederkniende Soli, die streckenweise auch in Richtung Genesis gingen. Paul und Tim sorgten in den Stücken für den nötigen Drive und Druck. Letzterer brachte mit seinem Basssynthesizer darüber hinaus fette Bassklänge ein. Neil Durant untermalte die Songs mit seinen Keyboardsounds und -melodien und Peter Nicholls sorgte mit seinem ausdrucksstarken Gesang und seinen theatralischen Gesten für eine perfekte Umsetzung der Songs. Mit Ausnahme des Albums „Are You Sitting Comfortably?“ aus dem Jahr 1989 umfassten die Setlisten der beiden Tage alle Studioalben der Band.

    

     

    

     

    

    

Es waren zwei außergewöhnliche und hochkarätige Konzerte, die IQ an dem letzten Wochenende im August in Oberhausen spielten. Neben Aschaffenburg ist Oberhausen eine Hochburg für IQ, denn beide Veranstaltungen – auch wenn der Sonntag etwas weniger Besucher hatte – waren gut besucht. Die Stimmung war an beiden Abenden hervorragend und die Band bestens aufgelegt. Für 2027 kündigte Peter Nicholls an, dass sie neben Aschaffenburg auch wieder in Oberhausen ein IQ-Weekender spielen werden, was zu Beifallsbekundungen führte. Einen der beiden Weekender-Termine sollte man sich unbedingt im Kalender vormerken.

     

    

     

    

     

 

Setlist

Intro / The Unknown Door
One Of Us
No Dominion
Far From Here
Never Land
The Wake
Sacred Sound
Through The Corridors
Leap Of Faith
Until The End
Subterranea
Headlong

Zugaben

Frequency
The Last Human Gateway (Middle Section)

Stephan Schelle, September 2026

 

Besetzung

Peter Nicholls (Gesang)
Mike Holmes (Gitarren)
Paul Cook (Schlagzeug)
Neil Durant (Keyboards)
Tim Esau (Bass, Basssynthesizer)

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