IQ - Weekender - Night 1
(Zentrum Altenberg, Oberhausen, 29.08.2026)


     

Die Hütte in Oberhausen war am ersten Abend ausverkauft und die Stimmung im Publikum von Beginn an hervorragend. Auch Oberhausen gehört zu den IQ-Hochburgen in Deutschland, das ein großes Einzugsgebiet hat. So waren auch einige Besucher aus den Niederlanden für das Konzert in den Ruhrpott gereist. Und sie wurden alle nicht enttäuscht, denn IQ waren bestens aufgelegt und spielten ein tolles Set.

    

     

    

Die Setlist dieses ersten Tages war bis auf drei Stücke mit dem Set in Bury und Aschaffenburg identisch. „The Darkest Hour“ und „Stay Down“, die sie am ersten Abend in Aschaffenburg spielten, kamen in Oberhausen nicht zu Gehör, dafür hatten sie das Stück „Without Walls“ ins Programm genommen. Der Fokus lag mit vier Stücken auf der Doppel-CD-Version von „The Road Of Bones“. Darüber hinaus präsentierten sie Stücke aus neun weiteren Alben, darunter mit „No Love Lost“, ein Stück vom 1987’er Album „Nomzamo“, bei dem zwischenzeitlich Paul (P. L.) Menel als Sänger in der Band war und Peter Nicholls eine Bandpause (von 1985 bis 1990) einlegte um mit Niadem’s Ghost eine neue Band zu formieren.

     

     

    

Gut eine halbe Stunde vor dem Gig begann eine Art Vorprogramm mit unterschiedlichen Stücken aus der Musikwelt (darunter ein gesungenes Stück von Stan Laurel, dem Electric Light Orchestra und „Nirvana vs. Europe“ von Wax Audio), die mit einigen witzigen Bildern und dem IQ-Logo unterlegt waren. Dann startete ein Intro und die Band betrat unter großem Applaus die Bühne. Mit „The Wrong Side Of Weird“ starteten IQ dann gleich rhythmisch in ihr gut zweieinhalbstündiges Set.

     

     

    

     

„Without Walls“ begann mit Peters Gesang, der nur von Neils herrlichen Keyboardklängen untermalt wurde. Nach einigen Minuten setzten dann aber die anderen Bandmitglieder ein und es entwickelte sich ein hinreißender, druckvoller Song, bei dem Neil im Mittelteil noch einmal mit einem atmosphärischen Keyboardpart glänzte.

     

    

     

Während dem eingängigen Song „No Love Lost“ vom „Nomzamo“-Album kam große Stimmung im Publikum auf, das den Refrain mitsang. Danach folgte eine wunderbare Version von „Stronger Than Friction“. „Rise“ von „Resistance“, begann sehr düster und das zeigte sich dann auch mit in Bildern, die auf den drei rückwärtigen Monitoren (sie bildeten ein Gesamtbild) zu sehen waren.

     

     

     

     

Mit „It All Stops Here“ ging es weit in die Vergangenheit zu ihrer 1982’er Veröffentlichung „Seven Stories Into Eight“ zurück, das damals als Kassette erschienen war. Das Titelstück des Albums „Road Of Bones“ geriet dann zu einem wahren Progfest. Und „Closer“ und „Further Away“ sorgten danach für Gänsehaut. Nach mehr als zwei Stunden kündigte Peter dann zwei Zugaben an. „The Magic Roundabout“ und das mitreißend dargebotene „Ten Million Demons“ mit wieder herrlichen Hintergrundbildern beendeten dann den ersten Tag dieses wunderbaren IQ-Weekenders.

    

     

     

    

Mitten im Konzert offenbarte Peter, dass Tim Esau an diesem Tag seinen Geburtstag feiere. Das führte dazu das der ganze Sall dem IQ-Bassisten mit „Happy Birthday“ lautstark ein Ständchen sang. Schon im letzten Jahr hatte Mike Holmes beim Konzert am 27.04. seinen Geburtstag in der Zeche Bochum (ebenfalls von Impuls Promotion organisiert) gefeiert.

     

    

     

Wie gewohnt wurden die Songs von sehr schönen, manchmal auch dunklen und skurrilen Bildern untermalt. Das passte dann zu dem jeweiligen Song und ergab ein audio-visuelles Gesamtkunstwerk.

    

     

     

    

Wie immer nahm sich die Band nach dem Konzert dann auch noch Zeit um mit den noch verbliebenen Besuchern zu plaudern oder Selfie und Autogrammwünsche zu erfüllen. Die erste Night bot ein tolles Konzert der Briten, die mit ihren Songs die Halle zum Glühen brachte. Das machte Appetit auf die zweite Night, für die Peter ankündigte, dass sie das komplette „Dominion“-Album aus dem Jahr 2025 spielen würden.

     

    

     

    

 

Setlist

Intro / The Wrong Side Of Weird
From The Outside In
Born Brilliant
Without Walls
No Love Lost
Stronger Than Friction
State Of Mine
Rise
It All Stops Here
The Road Of Bones
Closer
Further Away

Zugabe

The Magic Roundabout
Ten Million Demons

Stephan Schelle, September 2026

 

Besetzung

Peter Nicholls (Gesang)
Mike Holmes (Gitarren)
Paul Cook (Schlagzeug)
Neil Durant (Keyboards)
Tim Esau (Bass, Basssynthesizer)

 

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