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Eine weitere Legende der deutschen
Rockmusik, die 1968 als The Guru Guru Groove gegründet wurde, stand danach
auf dem Programm. Schlagzeuger Mani Neumeier ist das einzig verbliebene
Gründungsmitglied und international eine Institution. Es ist unglaublich,
wie der heute 85jährige Musiker noch solch eine Power auf die Bühnenbretter
legen kann. Das ist aller Ehre wert. Neben Neumeier stellt sich das aktuelle
LineUp wie folgt dar: Roland Schaeffer (Gitarren, Saxophon, Nadaswaram,
Gesang), Peter Kühmstedt (Bass, Gesang) und Zeus B. Held (Keyboards,
Mundharmonika, Gesang).



1977 startete das Finkenbach-Festival, das
von Guru Guru und der Finkenbacher Feuerwehr ins Leben gerufen wurde. Klar,
das anno 2026 die Band hier nicht fehlen darf. Von Beginn an fesselten die
Urgesteine des Krautrock die Besucher auf dem Gelände.



Die Band wurde gleich mit großem Applaus
empfangen und spielte Klassiker wie „Living In The Woods“, „Guru Guru“ „Space
Baby“ und natürlich als Zugabe „Elektrolurch“. Mani ließ es sich auch nicht
nehmen, seine Topfdeckel-Performance am Bühnenrand zu präsentieren.



Zu „Living In The Woods“ kam dann auch
Mani – wie üblich – direkt an den Bühnenrand um eine dort aufgestellte Tom
Tom zu spielen, was für Begeisterung sorgte. Zu „Space Baby“ nahm sich dann
Roland Schaeffer einen langen eisernen Nagel mit dem er dann die Saiten
seiner Gitarre bearbeitete und somit einige spacige Klänge zauberte.


Auch Zeus B. Held hielt es nicht immer
hinter seinen Tasteninstrumenten. Bei einem Song kam er ebenfalls an den
Bühnenrand um eine Mundharmonikaeinlage beizusteuern.



Der Höhepunkt des Gigs – der zu
Begeisterungsstürmen führte – war natürlich „Elektrolurch“, zu dem Mani sich
die beliebte Maske überzog. Hier sorgte eine Konversation, die mit einem
kleinen elektronischen Gerät erzeugt wurde, zwischen Mani und dem mit einer
blonden Perücke ausgestatteten Roland Schaeffer für ein besonderes Flair.
Zeus B. Held steuerte derweil grandiose elektronische Beats bei, die dem
Stück einen modernen Anstrich verliehen.



Zur optischen Unterstützung kam Stefan
Rosewick-Hauke von der Firma (ArtArtistica) mit seiner Partnerin an den
Bühnenrand um das Finale mit einer Feuershow-Einlage zu würzen. Bei den
nächsten beiden Bands legten die Beiden dann auch noch weitere,
beeindruckende Feuereinlagen nach.


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