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Der absolute Höhepunkt folgte dann mit dem Auftritt von
Geoff Tate und seiner Begleitband. Er beschloss mit einem grandiosen Set,
bestehend aus Stücken von Queensrӱche
sowie „The Answer“ von seinem Soloalbum „Operation: Mindcrime III“ den
ersten Tag des Festivals und sorgte noch einmal für grandiose Stimmung unter
den zahlreich anwesenden Besuchern.




Geoff Tate war viele Jahre der Sänger und Frontmann der
US-amerikanischen Band Queensrӱche.
Mit der Band hat er unter anderem die herausragenden Alben „Operation:
Mindcrime“ (1988) und „Empire“ (1990) veröffentlicht. Bis ins Jahr 2012
gehörte Tate zur Band, dann verließ er sie und verfolgte in den Jahren
danach eine Solokarriere unter seinem Namen.





Geoff Tate trat mit folgender Band auf: Amaury Altmayer
(Gitarre), Dario Parente (Gitarre), James Brown (Gitarre), Jimmy Wynen
(Bass), Michelle Panepinto (Schlagzeug) und Clodagh „Sister Mary” McCarthy
(Gesang, Keyboard).





Zu einem Intro betrat die Band die Bühne und legte gleich
mächtig los. Nach wenigen Momenten kam dann unter großem Applaus Geoff Tate
mit auf die Bühne und startete dann in den ersten Song „I Remember Now“.
Jetzt spielten er und seine Band zur Freude der Progfans das komplette
Queensrӱche-Album „Operation: Mindcrime“. Und Geoff und seine Band legten los
wie die Feuerwehr. Das hatte genauso viel Power (vom Sound und der Show) wie
Soen, die ein Jahr zuvor als Headliner ihren Gig auf die Bühne knallten.




Da wurden von den Musikern (außer natürlich dem
Schlagzeuger) mehrfach die Positionen gewechselt oder es wurden in Formation
die Gitarren geschwenkt. Das machte ziemlich viel her und unterstrich die
kraftvolle Performance.




Etwas Theatralik musste dann aber auch noch sein, als sich
Geoff Tate und Clodagh McCarthy alias „Sister Mary” in der „Suite Sister
Mary“ ein Duett lieferten. Dabei wandelten die beiden ausdrucksstark über
die Bühne und gingen teilweise in einen sprichwörtlichen Clinch.





Mit „The Answer“, das von Geoff besonders angekündigt wurde
(„wir haben ein neues Album), präsentierte er noch ein Stück von seinem
Soloalbum „Operation: Mindcrime III“. Danach folgten die zwei Stücke
„Empire“ und „Jet City Woman“ von dem wunderbaren Queensrӱche-Album „Empire“. Leider fehlte der große Hit von Queensrӱche „Silent Lucidity“. Den Abschluss bildete dann
das Stück „Take Hold Of The Flame“ vom 1984'er Queensrӱche-Album „The Warning“.




Der Sound war bei dem Auftritt von Geoff Tate perfekt und
kam gut rüber, so dass alle Nuancen und Instrumente herauszuhören waren.
Darüber hinaus waren in den Stücken auch noch Samples und Stereoeffekte
eingebaut, was das Gesamtklangbild zu einem Erlebnis machte.




Geoff Tate lieferte großes Kino und bewies, dass er mit 67
Jahren noch bestens bei Stimme ist. Darüber hinaus hatte er sich eine
grandiose Begleitband aus Musikern zusammengestellt, die perfekt miteinander
harmonierten und die Queensrӱche-Songs
in druckvollen Versionen boten. Es war der perfekte Abschluss eines tollen
Festivaltages und sollte zugleich das absolute Highlight des gesamten
Festivals werden.





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