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Beim diesjährigen Midsummer Prog Festival traten gleich
drei Musiker auf, die sich Solo von ihren früheren Bands fortbewegten. Den
Anfang machte Daniel Cavanagh, der viele Jahre zur Band Anathema gehörte.
Erst letztes Jahr war er mit seiner Band Weather Systems beim Midsummer Prog
Festival 2025 vertreten, wo er ein grandioses Konzert ablieferte. Jetzt, in
2026, ist er Solo noch einmal beim Midsummer Prog Festival dabei gewesen.


Daniel präsentierte sowohl Songs von Weather Systems wie
auch Stücke von Anathema und hatte darüber hinaus noch eine Version von Pink
Floyd's „High Hopes“ im Programm. Dabei begleitete er sich allein auf der
Bühne an der Gitarre, dem Keyboard und unterstützte sich mit sehr gut
gemachte Loops.


Daniels Set war relativ kurz und diente quasi als
Zwischenspiel zwischen den Openern und den folgenden Hauptacts. Durch die
spärliche Instrumentierung ergab sich ein sehr intimes Konzert, bei dem man
sehr schön nachverfolgen konnte, welche Parts er z. B. auf der
Akustikgitarre (Melodiefolge oder Rhythmus) loopte. Darauf setzte er dann
weitere Loops bzw. spielte Melodien und sang dann seinen Text.

Bei einem Song gab es dann leichte technische Probleme, von
denen er sich aber nicht weiter beeindrucken ließ. Allerdings entschuldigte
er sich mit den Worten „forgive me“. Highlight waren für mich „Untouchable
Part 2“, das er am Keyboard begann und nach wenigen Momenten danach an die
Akustikgitarre wechselte. Das Publikum sang dazu „ah, ah, ah, ah ...“


Ein weiteres Highlight war eine akustische Interpretation
des Pink Floyd-Klassikers „High Hopes“, das er in einer sehr reduzierten und
fragilen Art spielte. Über weite Strecken spielte er das Stück - nur mit
wenigen Effekten versehen - auf der Akustikgitarre. Am Ende erweiterte er
das Klangvolumen um grandiose Loops. Das war der krönende Abschluss seines
intimen Konzertes.

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