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„Die Grenzen zwischen Original und Tribute
verschwimmen: The Supertramp feeling is still alive!“, ist das vielleicht zu
dick aufgetragen? Schon beim Lesen des Bandnamens ist bei uns sofort die
Verbindung zur britischen Band Supertramp präsent. 1974 erschien deren
Durchbruch-Werk „Crime Of The Century“ bei A&M Records, aber auch schon die
beiden ersten Alben zeigten bereits die Besonderheit dieser Formation.
Wir waren sehr gespannt, ähnlich wie der
aufgespannte gelbe Sonnenschirm in der Bühnen-Dekoration, wie nahe Century’s
Crime dem Original wohl tatsächlich kommen würden. Und im Vergleich zur
damaligen spektakulären Welt-Tournee 1979 (siehe Bilder Vorbericht), bei dem
wir Supertramp bei einem Auftritt selbst erlebt hatten, sah die Leistung des
Münchener Quintett sehr gut aus.

Wir können bestätigen, Century’s Crime
sind derzeitig die wahren Vermächtnisverwalter von Supertramp der
sogenannten klassischen Phase zwischen 1973 bis 1984. Denn diese gemischte
Pfälzer & Bayrische Fünfer-Bande, gegründet 2016, hat nicht nur das
Klangbild der prägenden Kompositionen sehr detailgetreu und virtuos auf die
Bühne gebracht, sondern auch ein wenig den Geist, der damals über den
Musikern schwebte und ihr Verhalten untereinander mitbestimmte. Dazu kommt,
das München „quasi“ die Geburtsstadt beider Formationen ist.

Das alles sind gute Gründe warum die Band
regelmäßig seit 2016 europaweit gebucht wird und die Fans hellauf
begeistert. Gespielt
wurde fast komplett „Crime Of The Century“; „From Now On“, „Fool's Overture“
(1977: „Even In The Quietest Moments“) und „The Logical Song“, „Goodbye
Stranger“, „Take The Long Way Home“ (1979: „Breakfast In America“).
Was ein Hit-Feuerwerk und alles so nah wie
möglich am Original.
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