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Holle Mangler – Tales
From A Fairy World Part 2 „Tales From A Fairy World Part 2“ ist die siebte Veröffentlichung des deutschen Elektronikmusikers Holle Mangler, der mit seiner Musik auch die Grenzen der traditionellen Elektronikmusik sprengt. Mangler verbindet auf dem Album erneut traditionelle Elektronikmusik mit Progressive- und Artrock. Das neue Album ist der zweite Teil des in 2021 erschienenen Konzeptwerkes „Tales From A Fairy World Part 1“. Wie das erste Album, so kann auch das neue Werk auf der Homepage des Musikers kostenlos downgeloaded werden. Es steht dann ausschließlich zur privaten Verwendung zur Verfügung. Beide Teile des Konzeptwerkes beschreiben die Reise durch Höhen und Tiefen in einer Feenwelt. |
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Mit „Staring Into The
Eyes Of Death“ kommt dann gleich ein weiterer, mehr als elfminütiger
Track an die Reihe. Dieser beginnt zunächst recht mysteriös, bekommt aber
nach wenigen Momenten sanfte, flächige Harmonien, die vom Schlagzeug
untermauert werden. Nach gut anderthalb Minuten setzt dann eine Melodielinie
ein, die nach wenigen Momenten von einem markanten Basslauf durchbrochen
wird, der sich auch im Verlauf unter die anderen Klänge und Melodielinien
setzt. Mangler spielt im Verlauf auch mit der Dynamik und baut die Melodie
weiter aus. Mit dem viereinhalbminütigen
„Panic“ kommt dann der erste kürzere Track, der auch gleich wesentlich
rhythmischer und damit rockiger klingt. Das liegt vor allem am
Schlagzeugspiel und der dynamischen Melodielinie. Ein Stück, das sich auch
gut auf einem Progrock-Album machen würde. Und schon folgt mit
„Funeral For An Oath“ ein weiterer elfminütiger Longtrack. Auch hier
hat Mangler ein schönes Bassmotiv zu Beginn eingebaut. Der Bass sorgt dann
aber schnell für einen eher zeitlupenartigen Rhythmus. Das passt auch gut
zu der sehr ruhig angelegten Melodielinie. Danach sorgen elektronische
Harmonien für eine verträumte Stimmung. Nach etwa vier Minuten kommen dann
kurzfristig etwas rauere Klänge auf, ohne den sanften Gesamteindruck zu
unterbinden. Und auch das folgende
„Liberation“ hat Mangler lang ausgearbeitet, denn es kommt auf fast 13
Minuten Spielzeit. Der Beginn zeigt sich zunächst recht mystisch. Mangler
hat hier einige Passagen in denen verschiedene Instrumentensounds immer mal
wieder nach vorn treten. So findet sich ein filigran gespieltes
Schlagzeugmotiv neben einer auf einem Bass eingespielten Melodielinie. Das
Ganze wird von Flächensounds unterlegt und nach mehr als zwei Minuten dann
in einen Part überführt, in dem nun der Synthesizer die Melodielinie übernimmt.
Das Stück bietet dabei Struktur- und Rhythmuswechsel. Das sechsminütige
„Along The Butterfly Meadow“ läutet dann eine Folge von drei kürzeren
Stücken ein. Mangler spielt hier eine liebliche Melodie auf dem Keyboard, während
er den Track mit dem Schlagzeug nur sanft vorantreibt. Ein schönes, melodiöses
Stück. Mit Flächen und einer Art Wasserrauschen startet dann das
sechseinhalbminütige „Page 21“. Schnell ändert sich aber das Bild,
sobald Mangler hier einen rockigen Schlagzeugpart einsetzt, der jetzt nach
Hardrock klingt. Darauf legt er dann eine von hellen Keyboardklängen und
-flächen bestimmte Melodie. Mit gerade mal zwei
Minuten ist „Garden Of Rebirth“ (mit Ausnahme des abschließenden
Outros) der kürzeste Track des Albums. Dieser Track wirkt wie eine Kollage
aus Windspielen, deren Hall durch ein Tal weht. Danach folgt dann auch mit
etwas mehr als 13 Minuten der längste Track „Gathering Of The Council Of
Elders“. Dieser startet mit recht sakralen Klängen. Eine Art Mönchsgesang
durchzieht den ersten Teil des Stücks, das aber schnell einen druckvollen
Schlagzeugrhythmus und Bass- sowie Gitarrenlinien bekommt. Auch in diesem Stück
wechselt Mangler Struktur und Rhythmus sowie die Melodien. Er wandelt dabei
auch zwischen recht sphärischen und dann wieder rockig/druckvollen Parts. Mit dem anderthalbminütigen
„Outro“ beendet Holle Mangler nicht nur dieses Album, sondern auch seine
zweiteilige Feengeschichte. Wie schon im ersten
Part, der bereits 2021 erschein, bietet der zweite Part eine Mischung aus
traditioneller Elektronikmusik und Progressive Rock. Mangler würzt das
Ganze mit eingestreuten Hardrock- und Metalrhythmen. Das passt sehr gut
zusammen. Und das er das Werk wieder zum privaten Gebrauch kostenlos zur
Verfügung stellt, ist schon alle Ehre wert. Stephan Schelle, Juni 2025 |
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