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Deutlich klassischer soll die Nacht mit
Siena Root eingeleitet werden. Die Schweden sind mit ihrer aktuellen
Sängerin und Organistin Zubaida Solid mehr als eingespielt. Klassischer
Roots-Rock mit präzisen Riffs. Natürlich mit originalem Vintage-Equipment.
Die Gründungsmitglieder Sam Riffer am Bass und Drummer Love Forsberg bleiben
weiterhin der Herzschlag der analogen Truppe. Auch wenn sie mittlerweile
keine Orgeln und Becken mehr zur Show anzünden, bleibt ihr Konzert eine
Reise in die klangliche Vergangenheit. Lange Jams wabern, eh der Gesang
einsetzt. Wenn auch weniger wild als früher, spielt die Band das Publikum
durch die Nacht… doch die wollen mehr. Zugabe. Reicht nicht. Michael Memm
kommt auf die Bühne und kündigt an nochmal nachzufragen, ob nicht noch ein
kleiner Song in den vier Schweden schlummert. Tatsächlich. Mit „Tales of
Independence“ endet der Abend mit einem Brett und die Band zieht dankend
in die Nacht.


























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