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Ein letztes Mal finden sich die
Nachtschwärmer nun an der Scheunenbühne ein. Traditionell versammelt sich
die Festival-Crew und Familie Memm dankt ausführlich allen Helfern und dem
Publikum. Eine schöne Geste, die die familiäre Atmosphäre des Wochenendes
unterstreicht. Teamwork wird großgeschrieben. Auch dieses Jahr wird ein
gemeinsames Lied angestimmt, bevor das Zepter für den finalen Abriss an Dr.
Victor geht.

Das Power Trio feuert direkt zu Beginn
aus allen Rohren. Strammer Rock ohne Schnörkel. Auch wer die Songs nicht
kennt, sollte nach einer Minute zumindest mit dem Kopf wippen. Nicht umsonst
schafften sie es schon zur Vorgruppe von Legenden wie AC/DC. Wie es sich für
einen Doktor gehört, wird später im Programm noch der Herzschlag der Fans
mit Stethoskop überprüft und gratis Merch verschrieben. Zusammen mit
Freiwilligen headbangen sie auf der Bühne durch die Nacht. Memm bietet ihnen
an solange zu spielen, wie sie es für richtig halten. Keine Grenzen bis die
Band erschöpft von der Bühne zur Merchandise-Hütte wandert.
Wer immer noch Energie hat wandert zu DJ
Electric, der Rest zieht glücklich zum Campground. Wo andere Festivals
aktuell einsparen müssen und Preise erhöhen, glänzt das Woodstock Forever
mit frischer Beständigkeit. Faire Preise und technische Weiterentwicklungen
wie die LED-Wand samt Kameratechnik zeugen von guter Planung und Teamwork.
Es bleibt spannend, was die Thüringer Veranstalter als nächstes aus dem Hut
zaubern. Ein Termin für 2027 steht jedenfalls fest. Nur eine Woche später im
Jahr… somit ja vielleicht mit einem Hauch mehr Schatten.
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