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The
Birch – Vicious Mind The Birch ist ein Trio aus Quedlinburg im Harz, das sich im Jahr 2022 gegründet und dem Sound der 70’er Jahre verschrieben hat. Die Band besteht aus Lucas Habenreich (Gitarre, Gesang), Santiago Garcia (Bass) und Volker Blath (Schlagzeug). Nach ihrem Debütalbum „Dazed Dreams“ aus 2023 erscheint am 21.11.2025 ihr zweites Album mit dem Titelt „Vicious Mind“ digital und auf LP. |
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Die Presseinfo ist ein
wenig karg, was die Besetzung anbelangt. Und auch auf der PromoCD. die mir
zur Verfügung stand, sind keine weiteren Infos dazu zu bekommen. Ob Pablo
Manresas, der im Pressetext genannt ist, Gastmusiker ist, kann ich daher
nicht sagen. Im Pressetext ist aber zu lesen: Pablo
Manresas Keyboardspiel bildet einen konstanten Teppich aus warmer
Hammondorgel oder Ragtime-Piano. Am bedeutendsten ist das
Streicharrangement in „Downpour“, das eine neue Facette des Sounds der
Band schafft. Vier Stücke, die in
einem druckvolleren und eher dunkleren Flair gehalten sind, finden sich
auf Seite A des Albums. Die restlichen drei Stücke auf der B-Seite zeigen
eine eher weiche, rockige Seite der Band. Kraftvoll geht es auch
gleich mit dem eröffnenden Titelstück los, das mit fetten Gitarren
loslegt die gleich Mal an Bands der Marke Black Sabbath erinnern. Der Song
könnte auch gut aus den frühen 70’er Jahren stammen, ist aber
Soundtechnisch in der Jetztzeit verankert. Ein dynamischer Beginn des
Albums, bei dem die Stimme von Lucas Habenreich mich nicht ganz überzeugt. Im TexMex-Stil geht es
dann im nächsten Song „‘Till You’re Gone“ weiter. Dieser Stil
wird mit 70’er-Jahre-Rock geschickt vermischt. Hier kommt dann Lucas
Habenreichs Stimme für mich auch besser zur Geltung. Etwas ruhiger zeigt
sich dann „Little Treat“ mit herrlicher Orgelunterstützung. Lucas
Habenreich wirkt dabei ein ums andere Mal wie Ray Davis von den Kinks. In
„Trinity“ zieht das Trio dann den Drive wieder mehr an. Das liegt vor
allem an den Gitarren und dem treibenden Schlagwerk. Psychedelisch wird es
in der zweiten Hälfte in der die Gitarren gedoppelt und von der
Rhythmusgruppe perfekt vorangetrieben werden. Das erzeugt einen
hypnotischen Sog. Die zweite Seite startet
mit dem Song „Downpour“, bei dem auch Pablo Manresas in die Tasten
greift. Atmosphärisch beginnt dieses Stück und wird mit Streichersounds
und einer leichten Countrynote der Gitarren verziert. Das hat auch
balladeske Züge, aber ist sehr volumenreich umgesetzt. Rock’N’Roll wird
dann im Song „Rock’N’Roll“ geboten, wie soll es auch anders sein.
Das ist ein treibendes Stück mit viel Pep. Das rockige „Free Your
Head“ beschließt dann das Album. Das zweite Album des
deutschen Rocktrios The Birch bietet einen bunten Blumenstrauß an
musikalischen Stilen. Da steht Rock’N’Roll neben Psychedelic- und
70’er-Jahre-Rock. Aus diesem Grund wird auch ziemlich viel Abwechslung
geboten, ohne dass das Album wie Stückwerk klingt. Die Band schafft es
durch ihren Sound die einzelnen Stücke zusammenzuhalten. Einziger
Kritikpunkt für mich ist an der ein oder anderen Stelle der Gesang von
Lucas Habenreich. Der klingt manchmal etwas gequält. Musikalisch ist das
Album aber Top. Stephan Schelle, November 2025 |
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