BLKE - BLKE
Tonzonen Records / Cargo Records (2026)

(9 Stücke, 36:39  Minuten Spielzeit)

BLKE ist eine in Berlin ansässige Psych-Noise-Rock-Band, die aus der Londoner Underground-Szene hervorgegangen ist und an der Schnittstelle zwischen roher Intensität und hypnotischen Wiederholungen agiert. Ihr Sound, der sich aus Krautrock, Noise-Rock, Garage-Punk und Psychedelia speist, ist viszeral, körperlich und emotional aufgeladen – wie geschaffen sowohl für dunkle Räume als auch für große Bühnen. Am 22.05.2026 erscheint das selbstbetitelte Debütalbum. Es kommt auf Vinyl, als CD und digital heraus. Mir lag eine CD-Pressekopie vor.


Angeführt vom deutschen Künstler Jakob Buraczewski hat sich BLKE in ganz Großbritannien und Europa einen Ruf für kompromisslose Live-Auftritte erarbeitet und stand bereits mit Helicon (Fuzz Club), Verstärker (Fuzz Club), Body Horror (Permanent Creeps) und The Shadracks (Sub Pop) auf der Bühne. Ihre Musik schafft einen Ausgleich zwischen kontrolliertem Chaos und tiefer Atmosphäre, angetrieben von motorischen Rhythmen, rauen Gitarrenklängen und einer mitreißenden klanglichen Wucht.

Neben Buraczewski (Gitarre, Gesang) gehören noch Michael Drummer (Schlagzeug, Percussion), Steffen Kahles (Gitarre, Synthesizer) und Alex Kozmidi (Bass) zur Band.

Das Album enthält neun Stücke mit Laufzeiten von 1:19 bis 5:17 Minuten Spielzeit. Schon der Opener „How About I End Life“ zeigt, wohin es auf dem Album geht. Das Quartett baut sofort eine Wall Of Sound auf, die dann bis zum Ende mäandert. Das ist recht düster und nicht leicht zu konsumieren.

Mit treibenden Riffs startet die Band dann in den nächsten Song „Up Tight“. Das klingt zunächst eingängiger, besitzt aber - wie der Opener - eine düstere Wall Of Sound. In diese Stimmung mischt sich auch der Gesang.

Ein fetter Basslauf eröffnet dann das Stück „Never Try“. Das wirkt streckenweise wie eine doomige Version von „Peter Gunn“. Und so noisig geht es dann auch auf den anderen Stücken des Albums weiter.

„BLKE“ von BLKE ist ein Psych-Noise-Rock-Album, bei dem die Band in jedem Song eine Wall Of Sound hochzieht und dies mit düsteren und psychedelischen Klängen vermischt. Das macht das Konsumieren nicht immer einfach. Hier rate ich auf jeden Fall zuvor in das Album hineinzuhören.

Stephan Schelle, Mai 2026

   

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