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Allen-Forrester
Band - Red Dirt Town Die amerikanisch-fränkische Formation Allen-Forrester Band, bestehend aus den Namensgebern Josh Allen (Gesang, Gitarre) und Ben Forrester (Gitarre), sowie Bassist Hendrik Herder und Schlagzeuger Matze Böhm, hat mit ihrem 2023 erschienenen, selbst betitelten Debüt, den beiden digitalen Live-Alben „Heading South“ und „Eastbound“, sowie bei ihren regelmäßigen Tourneen durch ihre mitreißende Mischung aus knackigem Blues/Rock und melodischem Southern Rock, getragen von Josh Allens rauchiger Stimme und Ben Forresters ausdrucksstarken Soli, beim Publikum auf Anhieb einen Nerv getroffen und sich ein ordentliches Stammpublikum erspielt. Als musikalischen Gast hatte die Band wieder Keyboarder Simon Oslender mit dabei. |
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„Red Dirt Town“ versteht sich nicht als direkte Fortsetzung des Debütalbums, sondern vielmehr als Weiterentwicklung. Die musikalischen Wurzeln der Gruppe liegen zwar nach wie vor im Southern Rock, Blues und Americana, geprägt von den Pionieren und Großmeistern des Genres wie den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Black Crows oder Blackberry Smoke, doch gleichzeitig entwickelt die Band den eigenen Sound weiter, ohne dabei den Charakter ihrer Musik aus den Augen zu verlieren, weshalb dieses Mal auch Elemente des modernen Americana- und Country-Rock ihren Weg ins Songwriting gefunden haben. Das Ergebnis ist ein Album, das sich zwar klar auf traditionelle Wurzeln stützt, dabei aber offen für neue Klangfarben ist. Gleichzeitig bestimmte dieser Gedanke auch die Ausrichtung der Produktion: warme, organische Sounds mit Vintage-Charakter, umgesetzt mit einem modernen Ansatz. Die zehn brandneuen Songs, die die Allen-Forrester Band in zwei größeren Blöcken während ihrer Tournee-Pausen im Sommer 2025 und im Januar 2026 aufgenommen hat, erzählen von Freundschaft, persönlichen Standpunkten und Erlebnissen sowie dem Leben an sich. Los geht’s mit „Skin Deep“. Hier zeigt sich schon die gelungene Kombination aus Southern Rock und moderneren Klängen, bei denen die Instrumente - vor allem in den Strophen - recht trocken rüberkommen. Im Refrain kommt dann gar Rock aus den 70’er Jahren ins Spiel. Und die Orgelklänge sorgen für zusätzliches Retro-Feeling. „Misery Like Company“ startet dann gleich durch und bietet eine Kombi aus Southern Rock, Americana und Country-Rock. Das klingt, als wenn es von einer Texanischen Band vorgetragen würde. Das Stück „White Picket Fences“ bekommt danach durch die Violine eine besondere Note. Hat auch was von Tom Petty. Ein sehr schöner, eingängiger Song mit Country-Rock-Feeling. Rock ‘n’ Roll kommt im Song „Sweet Marie“ auf, das auch ein wenig nach den Rolling Stones klingt. „Fifty“ ist dann eine halbakustische Nummer, bei dem Ben Forrester ein sehr schönes Slide-Gitarrensolo beisteuert. Ein Rocksong mit fetten Gitarren kommt mit „Under Her Spell“ auf. Und im Titelstück „Red Dirt Town“ hat erstmals Ben Forrester den Lead-Gesang übernommen. Das ist ein sehr schöner sanfter Song mit der dunklen Stimme von Ben, die hier für viel Atmosphäre sorgt. Das Album wurde in den Studios in Nürnberg und Neunhof aufgenommen und klingt doch so typisch amerikanisch. „Red Dirt Town“ ist ein sehr schönes Album im Stil von Southern Rock, Americana und Country-Rock, gewürzt mit einer Prise Rock ‘n’ Roll. Stephan Schelle, Oktober 2026 |
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